Hüft- oder Sitztrapez

Hüft- oder Sitztrapez

Du bist Dir sicher, dass Kiten Dein Sport ist und Du willst das Kitesurfen richtig erlernen? Anders als beim Windsurfen brauchst Du für das Kiten auf dem Achterwasser oder auf dem Meer von Beginn an ein Trapez. Das Trapez verbindet Dich direkt mit dem Kite.

Mithilfe des Trapezes werden die Zugkräfte des Schirm auf die Mitte des Körpers gelenkt. Dabei werden außerdem die Arme entlastet. Bei den Trapezen gibt es zwei Varianten. Fortgeschrittene Kiter bevorzugen meist ein Hüfttrapez, während Anfänger eher zu einem Sitztrapez greifen. Doch wo genau liegt der Unterschied?

Ein Sitztrapez umschließt die Taille und besteht in der Regel aus einer Sitzschale und zwei Beingurten. Der absolute Vorteil ist, dass das Sitztrapez nicht verrutscht – ganz egal wie stark der Kite auch an Euch zieht.

Im Gegensatz zum Sitztrapez hat das Hüfttrapez keine Beingurte. Wie der Name schon sagt sitzt das Hüfttrapez in der Hüfte. Da die Beingurte fehlen, kann es schon mal passieren, dass es bei einem starken Zug nach oben rutscht. Aber in der Regel passiert das einem geübten Kitesurfer nicht. Sobald Du einen guten Kitesurfkurs abolviert hast, weißt Du eigentlich, wie sich der Schirm am Himmel verhält. Wenn Du erst einmal Routine erlangt hast, wird der Kite Dein Trapez auch nicht in die Höhe ziehen.

Beim Kitesurfen auf Usedom kannst Du auch gerne beide Varianten einmal ausprobieren und schauen, mit welchem Trapez Du besser zurecht kommst. Teste es – wenn möglich – auch bei anderen Bedingungen. Zum Beispiel ist das Kiten auf der Ostsee mit Wellen eine ganz andere Erfahrung als das Kitesurfen auf dem Achterwasser.

Beim Windsurfen gibt es übrigens auch diese beiden Modelle. Allerdings surfst Du bei einem Anfängerkurs zunächst ohne Trapez.

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